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Kommando-Skripte (CMD-Dateien) sind reine Textdateien und können mit
jedem beliebigen Texteditor (notepad.exe ist immer vorhanden) erzeugt
und bearbeitet werden. Zur Erprobung genügt es ein Kommandofenster
auszumachen und die Datei mit ihrem Namen aufzurufen. Damit hat jeder
die Möglichkeit sofort mit dem CMD-Skripting zu beginnen. Zum Download des Beispielskripts hier klicken!
Skripterstellung
CMD-Skripte sollten auf dem Rechner in
einem definierten Umterverzeichnis abgelegt werden, damit sie schnell
aufzufinden sind. Es bietet sich an, einen Ordner namens BATCH auf dem
Systemlaufwerk anzulegen. In diesem Verzeichnis legt man mit dem
Dateiexplorer eine leere Textdatei an und vergibt einen
aussagekräftigen Namen: 
Die
Datei wird mit dem Editor geöffnet und die Befehle Zeile für Zeile
eingegeben. Wird die Datei später aufgerufen, arbeitet der
Kommandointerpreter die Befehle dieser Datei nacheinander ab, beginnend
in der ersten Zeile. Nachdem die letzte Zeile abgearbeitet wurde, wird
das Skript beendet. Die Befehle werden genauso eingegeben, wie man sie
normalerweise auf dem Kommando-Prompt eingibt. Sämtliche Optionen sind
erlaubt. Empfehlenswert ist es, jeden Befehl auf der
Kommandozeile zu erproben und ihn anschliessend in das Skript zu
kopieren. Damit vermeidet man Schreibfehler und kommt schneller zum
lauffähigen Skript.
Inhalt und Aufbau des Skripts
Für
diesen Artikel soll ein einfaches Skript als Lehrbeispiel dienen.
Das SKript soll einige Informationen zu dem Rechner ausgeben, auf dem
es aufgerufen wird: 
Im Kopfbereich des Skripts sollten immer Informationen über Funktion, Autor und Version des Skriptes stehen. Der Befehl 'rem' bedeutet Remark (Bemerkung) und weist die Shell an, alles was rechts vom 'rem'-Befehl steht, als Kommentar zu betrachten und nicht auszuführen. Tipp: Mit 'rem' kann man beid er Skripterprobung kurzfristig Befehle von der Ausführung ausschliessen. Der erste Nutzbefehl ist '@echo off'.
Er unterbindet die gesprächige Ausgabe der Kommandos im CMD-Fenster.
Fehlt er, wird jeder Befehl der Skriptdatei auf dem Bildschirm
ausgegeben, bevor er durchgeführt wird. Das '@'-Zeichen unterbindet die Ausgabe des echo-Abschaltbefehles selbst. Der 'cls'-Befehl
(Clear Screen) entfernt alle Ausgaben aus dem CMD-Fenster, die vor dem
Skript erfolgt sind. Das Skript beginnt in der obersten Zeile eines
leeren Bildschirmes mit der Ausgabe. 'echo' ist
der wichtigste Befehl, um Literale (feste Zeichenketten) und
Variableninhalte auf dem Bildschirm auszugeben. Im Bespiel wir ein Kopf
mit ASCII-Linien ausgegeben. Der Befehl 'echo.' gibt einen einfachen Zeilenvorschub aus. Damit können Inhalte optisch voneinander abgesetzt werden. Nach Ausgabe des Kopfes erfolgt mit 'echo'
die Ausgabe einiger Systemvariablen mit jeweils einer kurzen Erklärung
davor: Netzwerk-, Benutzer- und Betriebssystem-Parameter. Abgeschlossen
wird das Skript mit Ausgabe von Datum und Uhrzeit. Bei der Uhrzeit
werden die Sekundenbruchteile abgeschnitten, die sehr störend wirken.
Dies geschieht über %TIME:~0,8%.
Aufruf und Ausgabe des CMD-Skriptes
Nach
Eingabe der Befehle wird das Skript gespeichert und über Start -->
Ausführen --> cmd.exe ein Kommandofenster geöffnet, in dem die Shell
Befehle interpretiert. In diesem Fenster wechselt man ins richtige
Unterverzeichnis mit den Befehlen D: cd BATCH
Am Prompt gibt man den namen des Skriptes ein, wobei die Extension '.cmd' weggelassen werden kann: 
Die Ausführung des Skriptes beginnt sofort. Die Skriptbefehle geben ihre Daten ins Kommandofenster aus: 
Unterhalb
der Skriptausgaben erscheint wieder Prompt. Es kann jetzt ein neues
Skript gestartet werden oder Sie können Komandos direkt eingeben. Die
Ausgabe entspricht dabei dem oben aufgeführten Skriptbespiel. Die
erforderliche Grundlagen zu den Befehlen werden in den nächsten
Beiträgen erklärt.
Download
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