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Seite 1 von 2 Die Kosten eines DSL-Zugangs sind auf den ersten Blick nicht immer
transparent. Um nach Erhalt der ersten Rechnung keinen Schlaganfall zu
bekommen, ist es sinnvoll, die Kosten vorher zu kalkulieren.
Die Kosten gliedern sich in einmalige Kosten, monatliche Grundgebühren und verbrauchabhängige Kosten.
Einmalige Kosten
Zu den einmaligen Kosten zählen Kosten für Hardware und die Bereitstellungsgebühr.
Hardwarekosten
- Modem/Router/Switch als Kombigerät (1 Stück insgesamt), ca. 100-200 Euro im freien Handel
- LAN-Karte (1 Stück pro Rechner), ca. 5 Euro
- LAN-Kabel (1 Stück pro Rechner), ca. 4-20 Euro je nach Länge
Modem,
Router und Switch sind meist in Kombigeräten beim Vertragsabschluss zum
Nulltarif enthalten. Also unbedingt beim Abschluss über Internet die
Geräte mitbestellen, denn nachträglich gibt es keinen Rabatt mehr!
Anschlussgebühr DSL
Für
den Abschluss eines DSL-Vertrags ist eine einmalige Anschlussgebühr an
den Provider zu entrichten, die etwa 100 Euro beträgt. Damit sollen die
Kosten für die Berarbeitung Ihres Antrages und die Freischaltung des
DSL-Anschlusses auf Ihre Telefonleitung abgedeckt werden. Der Kampf um
die lukartiven DSL-Anschlüsse veranlasst aber die meisten grossen
Provider, Ihnen die Anschlussgebühr zu erlassen. In der Werbung wird
meist mit zeitlich limitierten Aktionen geworben ,die Sie zu einem
schnellen Vertragabschluss veranlassen sollen. Diese Aktionen sind in
der Vergangenheit aber immer wieder verlängert worden. Kalkulieren Sie
also in Ruhe!
Monatliche Grundgebühren
Da es sich bei
ADSL um eine Erweiterung Ihrer Telefonleitung um einen neuen Dienst
handelt, sollte man nicht vergessen, dass die bisherige Grundgebühr
Ihres Telefones um eine weitere monatliche Grundgebühr für DSL
erweitert wird. Die DSL-Grundgebühr ist dabei von der Geschwindigkeit
des DSL-Anschlusses abhängig. Die Telefon-Grundgebühr kann sich
ebenfalls deutlich erhöhen, wenn Sie sich zu einer Umstellung
Ihres alten Analog-Telefonanschlusses auf ISDN (Standard, Komfort, XXL)
überreden lassen. Die monatlichen Grundgebühren setzen sich damit
zusammen aus: - Grundgebühr Telefonanschluss (analog oder ISDN-Varianten)
- Grundgebühr DSL (Geschwindigkeitsvarianten)
Die
Grundgebühr für DSL unterscheidet sich inzwischen ebenfalls bei den
einzelnen Providern. Freenet wirbt damit, dass man DSL 2000 zur
Grundgebühr von DSL 1000 bekommt (verglichen mit den Grundgebühren der
Telekom). Die genaue Kalkulation lohnt sich also durchaus.
Verbrauchabhängige Kosten
Mit
den Grundgebühren für DSL ist aber noch keinerlei Datenübertragung
zwischen dem Internet und Ihrem Rechner bezahlt. Der Datenverkehr muss
zusätzlich zur Grundgebühr bezahlt werden. Dies ist direkt vergleichbar
mit dem Abrechnungsmodell für einen Telefonanschluss. Dort muss
zusätzlich zur Grundgebühr ebenfalls jedes Telefongespräch nach Aufwand
bezahlt werden (Orts-, Fern- oder Auslandsgespräche). Bei den
verbrauchabhängigen Kosten für DSL giibt es mehrere Varianten zur
Auswahl: - Variable Abrechnung mit festem Minutenpreis
- Monatlicher Festpreis mit limitierter Stundenanzahl
- Monatlicher Festpreis mit limitiertem Datenverkehr
- Kombitarife
- Flatrate
Die
Namen dieser Produkte unterscheiden sich bei jedem Provider, ebenfalls
die Preise und der abgedeckte Datebverkehr bzw. Stundenzahl. Hier lohnt
sich eine genaue Analyse des eigenen Surfverhaltens und der Tarife bei
den verschiedenen Providern unbedingt! Manchmal bekommt man bei der
Vielzahl der Tarife, Namen und Leistungen das Gefühl, dass ein genauer
Vergleich erschwert werden soll (meine private Meinung).
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